Christus wollte, dass seine Jünger eins seien, damit die Welt glaube. Von dieser Einheit sind wir weiter denn je entfernt: Die unzähligen reformatorischen Kirchen zersplittern, die Orthodoxie bricht auseinander und in der katholischen Kirche kämpft einer gegen den anderen.
Das Wesen des Bösen ist es zu spalten, der Teufel ist der „Diabolos“, der „Durcheinander-Werfer“. Er versucht, Unterschiede solange zu betonen, bis unversöhnlicher Hass entsteht, Gemeinschaft solange anzuzweifeln, bis sie zerbricht.
Die Welt braucht Christus, der der Friede ist,  und auch die, die ihm nachfolgen, dringender als jemals zuvor. Versuchen wir, alle Rechthaberei abzulegen und Menschen der Versöhnung zu sein. Dazu gehört, im anderen Christen, mag er mir noch so fremd erscheinen, den von Christus Geliebten und Berufenen, ja Christus selbst zu sehen.