Aktuelles

Advent 2018

Advent war früher die Zeit des Wartens und der Erwartung. Man machte ein Licht am Adventskranz an, dann zwei, dann drei und zum Schluß vier, bis man an Weihnachten den Baum mit seiner Lichterfülle vor sich hatte. Man buk Weihnachtsgebäck und ließ die Kinder vom Teig naschen; von den fertigen Plätzchen gab es nur eins oder zwei, den größten Teil hob man für Weihnachten auf. Man sang Adventslieder, aber niemals Weihnachtslieder. Die Adventszeit war früher ähnlich gestaltet wie die Fastenzeit, es war die Vorbereitungszeit auf ein großes Fest, vor allem für Kinder eine Zeit der Erwartung und Freude.
Heute beginnt der Advent Ende August, spätestens aber nach der Zeitumstellung, wenn es abends dunkel ist. Man stellt Kerzen auf (möglichst viele) und hat vor der Haustür den leuchtenden Weihnachtsbaum; man ißt Weihnachtsgebäck, so dass man es an Weihnachten restlos über hat, und man hört, wo man auch ist, auf Straßen und Plätzen, „Stille Nacht“ oder „Ihr Kinderlein kommet“.
Selbst im Kloster wird es schwierig, die Adventszeit noch als Adventszeit zu feiern. Manchmal finde ich das schade, dann wieder scheint es mir belanglos. Denn man darüber nachdenkt, haben geschmückte Tannenbäume und Kekse mit der Vorbereitung auf Weihnachten genauso wenig zu tun wie Hasen mit Ostern. Wenn Renntiere oder an Regenrinnen hinaufkletternde Männer in roten Mänteln für den Dezember in Mode sind, kann ich das inzwischen ganz gut akzeptieren. Mit mir und meinem Glauben hat das nichts zu tun.
Advent ist für uns im Kloster auch 2018 eine Zeit des Wartens und der Erwartung. Eine Zeit der Freude!

Sr. Adelgundis verstorben

Gestern verstarb im Alter von 90 Jahren unsre Sr. Adelgundis. Hier finden Sie die Todesanzeige:

 

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Anzeige Sr. Adelgundis.pdf)Anzeige Sr. Adelgundis.pdf[ ]142 kB

Nachmittagskaffee mit unsern Mitarbeiter(inne)n

Allmählich nähern wir uns dem Ende des Jahres, was für uns immer auch bedeutet, dass wir Menschen, die unsere Gemeinschaft im vergangenen Jahr unterstützt haben, zu uns einladen um uns zu bedanken. Als erste und wichtigste Gruppe sind in diesem Zusammenhang unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nennen. Wir laden sie zu Kaffee und Kuchen ein, eine Veranstaltung, an der auch alle Mitschwestern, soweit sie können, teilnehmen. Das ist immer ein frohes Beisammensein, bei dem man sich gegenseitig auch einmal von einer anderen Seite kennenlernt.
Wir sind sehr froh dass wir so gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben! Wir Schwestern schaffen nicht mehr alle Arbeit allein, wenn wir weiter unsere Betriebe und unseren Gästebereich aufrechterhalten möchten. So sind wir für die Unterstützung von Menschen, die nicht zu unserer Gemeinschaft gehören, sehr dankbar, zumal diese Menschen Fähigkeiten, Begabungen und Ausbildungen mitbringen, die wir in unserer Gemeinschaft nicht haben. Wir leben in einer Zeit, in der es nicht mehr möglich ist, alle Arbeit ohne jede Ausbildung zu machen – allein schon wegen der immer zahlreicher werdenden gesetzlichen Auflagen. Außerdem bringen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine andere Perspektive mit als wir Schwestern, die uns oft bereichert.
Wir haben zur Zeit 11 Mitarbeiterinnen und 1 Mitarbeiter, vier Mitarbeiterinnen arbeiten in der Paramentik, eine im Gästebereich, eine in der Sakristei bzw. in der Kirche und vier in der Hauswirtschaft. Der Mitarbeiter arbeitet hauptsächlich im Garten.

Drei Videos

Auf dem Internetportal katholisch.de sind drei kurze Videos über Schwestern aus unsrer Abtei veröffentlicht worden. Hier die Links:

http://www.katholisch.de/video/23275-warum-40-jahre-schweigen-gut-tun
http://www.katholisch.de/video/23413-die-webschwester
http://katholisch.de/video/23364-mit-dieser-nonne-ist-gut-kirschenpflucken

Kurzfilm über unsre Paramentenwerkstatt

Im Auftrag des Bistums Aachen wurde eine kurze Dokumentation über unsre Paramentenwerkstatt gedreht. Sie können sich den Film unter dem folgenden Link auf Youtube ansehen:

paramentik film

 

 

Firmkurs online

Unter www.firmung-wozu.de bietet Herr Franz Josef Frigger einen Firmkurs in Gestalt eines Briefwechsels zwischen Onkel und Neffe an.

Wir möchten Ihnen diesen Kurs freundlich empfehlen. Er eignet sich nicht nur für Jugendliche, Katecheten und Eltern, sondern kann für jeden Christen, der sich in die Glaubensinhalte vertiefen möchte, eine Bereicherung sein!