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Krankheit und Tod |
In einer benediktinischen Gemeinschaft lebt man sein ganzes Leben lang. Eine Versetzung in eine andere Gemeinschaft gibt es normalerweise nicht. Auch die alten und kranken Mitschwestern bleiben in unserer Gemeinschaft und können sich auf die Solidarität der Gemeinschaft verlassen. Es gibt bei uns keine Pensionierung, sondern jede Mitschwester setzt ihre Kräfte und Fähigkeiten auch noch im Alter ein. Die Jüngeren haben die Älteren als Vorbild, die Älteren sehen in den Jüngeren, dass ihr eigenes Lebenswerk fortgesetzt wird.
Den sterbenden Schwestern stehen wir zur Seite und pflegen und begleiten sie, wenn medizinisch möglich, bis zu ihrem Tod bei uns zuhause. Ist eine Mitschwester gestorben, wird sie im Kapitelsaal aufgebahrt, wo alle von ihr Abschied nehmen können. Danach wird sie auf unserem eigenen Friedhof beigesetzt.
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